Durchgängige Sprachbildung

Thema:

Die Durchgängige Sprachbildung ist fest verankert in unserem Leitbild. „Miteinander leben und lernen“ findet sich im Bereich Sprache wieder und ist fester und selbstverständlicher Bestandteil von Unterrichtsentwicklung in allen Fächern. Wir sehen es als grundlegende Aufgabe unseres Unterrichts an, Kinder für die Fachsprache und für die Bildungssprache zu sensibilisieren. Um Chancenungleichheiten entgegenzuwirken, unterrichten wir sprachsensibel.

 

Konkrete Umsetzung:

Wir haben einen Sprachbeauftragen für den Bereich Durchgängige Sprachbildung und einen weiteren Ansprechpartner für den Bereich DaZ benannt. Beide Kolleginnen nutzen die Möglichkeit, sich zu den Themen fortzubilden (Nachweis im Fortbildungskonzept). Im Schuljahr 2018/2019 sollen Vereinbarungen darüber getroffen werden, inwieweit neben den additiven  Fördermaßnahmen im Bereich DaZ

auch die Durchgängige Sprachbildungin den Arbeitsplänen verankert werden soll.

Verankerung im Unterricht:

Um zwischen den einzelnen Sprachregistern zu wechseln, haben wir uns auf folgende Standards im Unterricht festgelegt (April 2018).

Sensibilisierung / Sicherung der Fachsprache:

  • Merkblätter (zum Lernen von Fachbegriffen)
  • ständige Sensibilisierung und direktes, mündliches Feedback im Fachunterricht
  • Plakate / Wortspeicher
  • Übungen in Rätselform
  • spielerische Übungen zur Wortschatztraining (vgl. DaZ-Konzept)
  • Wort-Bild-Zuordnungen (Kärtchen)
  • Regelsätze in Arbeitsheften
  • Übungen in unseren Wissensbüchern (D)
  • Checklisten

Sensibilisierung / Sicherung der Bildungssprache:

  • Fächerübergreifend: Situationen schaffen, in denen SchülerInnen argumentieren, begründen, beschreiben, interpretieren
  • Kalender und Stundenplan vorlesen lassen
  • Ständige Beachtung einer deutlichen Aussprache und eines korrekten Satzbaus
  • Vorlesen / Lesen (vgl. Lesekonzept)
  • Vorstellen von Ergebnissen (Lese-, Mathe-,  Schreibkonferenzen)
  • Schülerzeitung
  • Kommunikation mit Erwachsenen (Anerkennung von Hierarchien): Sekretariat, Hausmeister, Nachbarklasse (höflicher Umgangston, Bildung vollständiger Sätze mit ggf. Begründungen)
  • Vision: Drehen von kleinen Filmen (vgl. Medienkonzept)

Alltagskommunikation:

  • morgendliche Begrüßung
  • Offener Anfang
  • Erzählkreis (z.B. ritualisiert montags morgens)
  • Tafelkino / Sitzkreis
  • Partner- und Gruppenarbeit / Freiarbeit
  • Frühstückspausen /Pausen
  • Streitschlichtung
  • Umkleidekabine
  • Geburtstagsfeiern
  • OGS
  • AG´s
  • Spiel- und Sportsituationen

 

Verknüpfung zu anderen Konzepten:

Schulsozialarbeit, Elternarbeit, DaZ, Leistungskonzept, Sprachstandsfeststellung im Übergang KiTa / GS, GL, grenzachtende Schulkultur

 

Ideen für die Weiterentwicklung:

  • Entwicklung einer geeigneten Lehrersprache
  • Abstimmung mit dem schuleigenen DaZ-Konzept
  • Überprüfung der schuleigenen Arbeitspläne im Hinblick auf Kompetenzerwartungen am Ende der 4. Klasse zur Abstimmung mit dem Konzept Übergang zur Sek1
  • kollegiales, reflexives Lernen (Schwerpunkt: Sprachsensibles Unterrichten)

Probephase 2. Hj, 2018/2019

 

Evaluation:

Einmal im Jahr Konferenzthema zur Sensibilisierung und zur Überprüfung des Ist-Zustandes.

Ansprechpartner: Janine Büteröwe ( sprachsensibel unterrichten )

                               Sabine Poorten    ( DaZ )

            

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