Übergang: Weiterführende Schule

 

Der Übergang von der Klasse 4 der Grundschule in die Klasse 5 der Sekundarstufe I ist in der Schullaufbahn der Kinder eine wichtige Wegkreuzung. Die Entscheidung sollte vom einzelnen Kind ausgehen und seine Stärken und Schwächen, seine Belastbarkeit und die Anforderungen der jeweiligen Schulform beachten. Der Kontakt zu den weiterführenden Schulen am Ende der Grundschulzeit soll den Wechsel für die Kinder erleichtern.

 

Konkrete Umsetzung:

 

Empfehlung zur weiterführenden Schule

 

Die Schulleitung informiert die Eltern im ersten Halbjahr des vierten Schuljahres über die Bildungsgänge in den weiterführenden Schulen und das Schulangebot in Verl.

Der Klassenlehrer berät die Eltern in einem persönlichen Gespräch über die weitere schulische Förderung des Kindes.

Die Klassenkonferenz als Versetzungskonferenz entscheidet über die Empfehlung für das Kind und deren Begründung. Die begründete Empfehlung ist Teil des Halbjahreszeugnisses. Darin wird die Schulform benannt, für die das Kind nach Auffassung der Klassenkonferenz geeignet erscheint, daneben auch immer die Gesamtschule. Ist das Kind auch für eine weitere Schulform geeignet, wird  diese ebenfalls benannt.

Kinder im GL erhalten ein Übergangsgutachten (siehe Konzept „GL“)

 

Kontakt zu den weiterführenden Schulen

 

Im Laufe des Schuljahres bekommen die Viertklässler mehrmals die Möglichkeit zum Kontakt mit den weiterführenden Schulen:

- „Tag der offen Tür“ in den weiterführenden Schulen

- Unterrichtsbesuch der zukünftigen Gesamtschüler in der Gesamtschule Verl

- Hospitation einer Englischlehrkraft des Verler Gymnasiums im Englischunterricht der Bühlbuschschule

- Experimentieren im Rahmen des „Teutolab“- Programms der Gesamtschule mit   allen Viertklässlern

 

Im fünften Schuljahr besuchen die ehemaligen Klassenlehrer der Grundschule das Verler Gymnasium zur Unterrichtshospitation und anschließenden Erprobungsstufenkonferenz. Auch im sechsten Schuljahr werden die ehemaligen Klassenlehrer der Grundschule nochmals eingeladen.

 

Abschlussfest

siehe Konzept „Feste und Feiern im Jahr“

 

Lernziele und Verankerung im Unterricht:

 

Die Kinder tauschen sich im Unterricht über ihre Erfahrungen zu den Besuchen in den weiterführenden Schulen aus. Das hilft ihnen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen und einen kleinen Ausblick auf das zukünftige Schulleben zu bekommen.

Beim Experimentieren während des „Teutolabs“ lernen die Schüler neben wissenschaftlichen Aspekten auch die neue Schulumgebung, Lehrer und Regeln der Verler Gesamtschule kennen.

Für das Abschlussfest bereiten die Viertklässler im Deutsch- und Musikunterricht Texte, Lieder und Tänze vor. Dadurch wird ihnen das gemeinsame Abschiednehmen von der Grundschulzeit bewusster und intensiver.

 

Bezug zu den Richtlinien

6.2 Leistung bewerten

7.3 Von der Grundschule zur weiterführenden Schule

8.2 Professionelle Zusammenarbeit der Lehrkräfte

11.1 Schule als Lebens- und Erfahrungsraum

11.2 Bedeutung des Schullebens für das Lernen

 

Bezug zu den Lehrplänen

Deutsch

2.1 Sprechen und Zuhören

Sachunterricht

2.4 Mensch und Gemeinschaft

Musik

3.1 Musik machen

 

Verknüpfung zu anderen Konzepten:

Siehe GL, Feste und Feiern im Jahr, Begabungsförderung (MINT+ Kurse), Zusammenarbeit mit OGS

 

Ideen für die Weiterentwicklung:

Es sollte überlegt werden, ob ein intensiverer Austausch mit den Lehrern der weiterführenden Schulen vor dem Schulwechsel stattfinden sollte.

 

Evaluation:

Eine Teilnahme an der Erprobungsstufenkonferenz der Verler Gesamtschule im 5. und/oder 6. Schuljahr wäre wünschenswert. Der Kontakt sollte dahingehend aufgenommen werden.

 

Verantwortlich:

Schulleitung (Steuerung), Klassen- und Fachlehrer des 4. Jahrgangs

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